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Länderindex

24.12.2003:
Weihnachten ist das Fest der Familie - und nach so langer Zeit fern der Verwandtschaft feiern wir dieses Jahr natürlich mit vollen Herzen. Der Christbaum ist größer als üblich, der Berg Geschenke darunter auch ... und nach fünf Stunden Weihnachts-Abendessen wissen wir: wir sind zurück in Paris!
Nachdem der Festtagsschmaus verdaut ist, versuchen wir in den letzten Tagen des Jahres, unsere Reise etwas fortzusetzen: Wir schlendern durch die winterlichen Straßen von Paris und sehen mit neuen Augen die Meisterwerke der Stadt: Sacré-Coeur, Notre Dame, ... Monumente an jeder Straßenecke!
Und schließlich gilt es, den Beginn des neuen Jahres zu feiern: Zu Füßen des wohl berühmtesten Wahrzeichens Frankreichs - dem Eiffelturm - stoßen wir an und wünschen uns, dass das kommende Jahr nicht minder ereignisreich wird wie das vergangene!

14.12.2003:
Wir sind doch etwas bewegt, als wir heute um fünf Uhr morgens zum ersten mal seit zwanzig Monaten wieder europäischen Boden unter den Füßen haben! Wir sagen "Bon Jour" zu Frankreich - und zu dem Empfangskomitee das uns begrüßt: Familie und Freunde sind gekommen um uns eine freudige Überraschung zu bereiten!
Auch den weiteren Tag verbringen wir damit, mit alten und jungen Freunden, naher und ferner Familie die Rückkehr zu feiern ... der Champagner ersetzt das Leitungswasser! Der Kulturschock ist fast so groß wie der Temperaturschock, aber die Freude ist noch größer!

08.12.2003:
Kuala Lumpur öffnet uns seine Tore - zum vierten und letzten mal auf dieser Reise! Und wieder verfallen wir dem Charme dieser Metropole. Das Ende unseres Asienbesuchs nähert sich und wir verbringen eine Woche damit, unsere Abreise vorzubereiten, die Verschiffung des Autos zu organisieren und verschiedene Anfälle von Kaufrausch zu verarbeiten ...
Abends schlendern wir die belebten Straßen entlang und jedes Mal lernen wir einen neuen Kandidaten für die Wahl zum besten Mini-Restaurant kennen. Aber die Zeit verrinnt und schließlich kommt der Tag des Abschieds ... Bye, Bye, KL ! Bye, Bye, Malaysia ! Bye, Bye, Asien!

02.12.2003:
Nach dreieinhalb Monaten Abstinenz reisen wir wieder nach Malaysia ein, in das Land das wir so gerne mögen! Wieder beeindruckt uns die Freundlichkeit der Bevölkerung ebenso wie ihr schrecklicher Fahrstil.
Diesmal entdecken wir eine neue Gegend: Den Nord-Osten der Halbinsel, vor allem bekannt durch die Insel Penang. Als wichtiger Handelshafen schon seit Jahrhunderten war die kleine Insel schon früh fast so wichtig für die Engländer wie Singapur. Auch heute finden wir in diesem Kommerz- und Urlaubsparadies die vielfältigen Spuren der Vergangenheit: Engländer, Chinesen, Inder und Malaien sind hier seit langem zuhause.

27.11.2003:
Mit zuwenig Zeit und etwas Nostalgie durchqueren wir Thailand von Nord nach Süd: 2.000 Kilometer von Chiang Mai bis Hat Yai an der Grenze zu Malaysia. Viele Stunden Fahrt, in denen uns bewusst wird, wie vielfältig dieses Land ist: die Kühle der Berge im Norden machen Platz für die Hitze der Zentralebene. Hier sprießt schon der neue Reis, auf dem Nachbarfeld wird noch der letzte geerntet.
Weiter im Süden durchqueren wir wieder den Isthmus von Kra, der engsten Stelle Thailands. Nur 53 Kilometer sind es hier von einem Meer zum anderen - und dazwischen fließt ein Fluss, der uns hier von Myanmar trennt. Aber wir fahren weiter ... in Richtung des Urlaubsparadieses Phuket. Zwar umfahren wir die Stadt selbst (plötzlich sind mehr Touristen als Thailänder auf den Strassen zu sehen), nicht aber die Traumstrände mit türkisem Meer und weißem Sand!
Je näher wir jedoch Malaysia kommen, desto mehr ändert sich auch die Kultur: Moscheen sind plötzlich häufiger zu sehen als Tempel, die Frauen tragen Kopftuch statt Shorts - und der Fahrstil wird chaotischer!

20.11.2003:
Im Osten von Chiang Mai finden wir uns in den Ausläufern des Himalaya. Hier erheben sich die Berge zwar nur bis auf 2.500 Meter, aber beeindruckend sind sie trotzdem. Vor allem für unser Auto, das uns im Stundentakt tausend Höhenmeter hinauf und wieder hinunter trägt ...
Eine Woche lang erkunden wir die dschungelbewachsenen Berge, in denen sich eine Vielzahl von Volksgruppen zuhause fühlt: Karen, Lahus, Lu-Miens, Akhas, Hmongs und Lisus begegnen wir in diesen Tagen. Die meisten dieser Völker sind im Laufe der letzten zwei Jahrhunderte von Laos oder Myanmar her eingewandert und leben nun als Bergbauern im thailändischen Grenzgebiet. Sie leben davon, an den steilen Hängen Reis, Gemüse und - vor allem - Opium anzubauen. Darin sind sie unschlagbar! Da die thailändische Regierung jedoch gegen das Abholzen des Dschungels in den Bergen ebenso wie gegen den Drogenanbau kämpft, werden diese Völker wohl in Zukunft auch hier in Bedrängnis kommen ...
Heute leben sie anscheinend jedoch noch ganz nach ihren Traditionen: Sie sprechen ihre eigene Sprachen, praktizieren ihre eigenen Religionen und - für uns am deutlichsten zu sehen - tragen ihre farbenprächtigen und reich geschmückten Kleider.


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