Version françaiseSwitch to english
Länderindex

01.10.2002:
Heute sind wir nach Südafrika eingereist - nach drei Monaten "echtes" Afrika, freuen wir uns doch schon ein wenig auf die Zivilisation dieses Landes.

29.09.2002:
Auf der Suche nach den schönsten Tauchplätzen in Mosambik fahren wir der Küste entlang nach Süden. Nach einem ersten Tauch-Stop in Morrungulo sind wir jetzt ziemlich begeistert von "Praia de Tofo" und von Tauchbasis Diversity Scuba in der Nähe von Inhambane.
Auf zwei Tauchgängen im Indischen Ozean haben wir in oder auf dem Wasser unglaublich viele Fische gesehen. Wir durften uns an Delphinen, Buckelwalen, Schildkröten, Mantarochen sowie unzähligen Koffer-, Drücker-, Papageien-, Kaiserfischen, Langusten und tausender anderer bunter Fische erfreuen. Wir fühlten uns wie im Aquarium!

23.09.2002:
Unser erster Stop in Mosambik ist in Quelimane. Die Stadt war im 17. und 18. Jhd. eine wichtige Handelsstadt (nicht nur wegen dem Sklavenhandel). Heute hat sie wohl einiges an Charme verloren, aber den portugiesischen Einfluss spürt man noch deutlich: die Sprache, der Baustil, die breiten Straßen ...
Aber wir fahren noch weiter bis zum "Praia do Zalala", einem Strand in der Nähe. Wir sind am Ufer des indischen Ozeans! Und der Strand ist einfach traumhaft: Feinster Sand, hunderte von Kokospalmen, das Wasser so warm, dass wir gar nicht mehr raus wollen ...

22.09.2002:
Heute verlassen wir Malawi und überschreiten die Grenze nach Mosambik. Was wir wohl im fünften Land unserer Reise erleben werden?

21.09.2002:
Wir starten mit einem Führer eine zweitägige Wanderung durch das Mulanje-Massiv, den höchsten Bergen Malawis mit einem Gipfel über 3000 Meter. Am ersten Tag steigen wir an der Flanke des Chilemba empor um eine Hütte im Lichenya-Plateu auf 1995 Höhenmetern zu erreichen. Der Weg will einfach nicht aufhören weiter anzusteigen, obwohl wir schon reichlich ausgepowert sind - aber die Umgebung und die Ausblicke lassen uns die Anstrengung vergessen. Nach fünf Stunden Aufstieg zwischen Steilhängen und kleinen Bächen, gesäumt von Regenwäldern erreichen wir die Hütte in einem kleinen Wäldchen - gerade noch rechtzeitig für einen heißen Tee vor dem Sonnenuntergang.
Nach einer erholsamen Nacht machen wir uns auf den Weg quer durchs Massiv auf das Chambe-Plateu - wiederum mit beeindruckenden Ausblicken nach oben (zum Gipfel) und nach unten (kilometerweit ins Tal). Eine kurze Pause an der nächsten Hüte, dann geht's vorbei an einem romantischen Wasserfall zurück zu unserem "Zuhause". Nach acht Stunden Wanderung am Stück ist jetzt Kräftesammeln angesagt: Nicht nur unsere Füße melden uns pausenlos dass sie nicht mehr können!

19.09.2002:
Malawi bietet ein ideales Gleichgewicht zwischen Meer (naja, ein großer See tut's auch) und den Bergen.
Unsere Fahrt bringt uns durch die Stadt Zomba, und wir entschließen uns, das gleichnamige Hochplateau zu erforschen. Auf über 2000 Höhenmeter finden wir Wälder und grüne Wiesen und viele Beeren: wilde Erdbeeren, Himbeeren (sogar gelbe, besonders süße!), Maulbeeren ...
Die Holzindustrie ist hier der größte Arbeitgeber, und wir sind nicht nur von den Ausblicken ins Tal beeindruckt, sondern auch von den Arbeitern, die Unmengen an Holz auf dem Kopf oder - die glücklicheren - auf ihren Fahrrädern ins Tal transportieren.


Seiten:  26 .. 13 12 11 10 9 .. 1