
Länderindex17.11.2002: Ohne Auto machen wir uns auf den Weg nach Lesotho, einem kleinen Land (etwa 30.000 km² Fläche), vollkommen umschlossen von Südafrika. Es liegt in den Drakensbergen und beherbergt angeblich das höchste Pub Afrikas - und sicher den höchsten Berg südlich des Kilimandjaros. Wir organisieren uns einen Transport über den berüchtigten Sani-Pass ins "Königreich im Himmel".
Oben angekommen, genießen wir die Ruhe in einer kleinen Lodge ohne Strom und freuen uns, dem Vollmond so nahe zu sein. Am nächsten Tag schwingen wir uns auf zwei Pferde und reiten mit diesen über Berge und durch Flusstäler tief ins Herzen dieses kargen Landes. Die Nacht verbringen wir in einem winzigen Dorf und genießen die überschwängliche Gastfreundschaft der Basotho, dem hier ansässigen Volk. Auch der Ritt zurück zu unserem Zelt am nächsten Tag über grüne Berghänge und durch plätschernde Bäche überzeugt uns von der einzigartigen Schönheit dieses kleinen Landes.
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14.11.2002: Wir sind wieder mal in Durban: Der große Tag ist gekommen: Das Auto macht sich auf den Weg nach Australien!
Wir verbringen drei Tage damit, das Auto zu waschen und zu polieren: Die Australische Einwanderungsbehörde ist ziemlich strikt und wir müsse extra Chassis und Motor Dampfstrahlen, um dort willkommen zu sein: In Sand- und Erdresten könnten unerwünschte Insekten eingeschleppt werden ...
Schließlich ist das Auto sauberer als je zuvor und wir fahren es in den Hafen. Das Dachzelt wird noch demontiert und dann geht's ab in den Container. Morgen kommt der Container aufs Schiff und wenn alles klappt treffen wir uns in 25 Tagen wieder in Fremantle, Western Australia.
Der Abschied fällt uns nicht leicht: Einerseits ist alles was wir haben auf hoher See, andererseits müssen wir die nächsten vier Wochen unser Zuhause auf dem Rücken tragen ... |
08.11.2002: Wir verbringen eine Woche an den Stränden südlich von Durban. Ein Sandstrand grenzt an den nächsten und nicht nur ihre Namen klingen vielversprechend:, ... Wir stoppen in Umkomaas, um am Aliwal Shoal - einem der Tauch-Highlight Südafrikas - zu tauchen. Danach bringen uns die Pisten nach Port St. Johns, Coffee Bay und schließlich zu dem Naturschauspiel "Hole in the Wall".
Auch das Hinterland der herrlichen Küsten ist einen Besuch Wert: Das ehemalige Homeland Transkei - ein Landstrich der während der Apartheid den Schwarzen als Lebensraum zugeteilt wurde - besticht durch grüne Hügel, übersäht mit afrikanischen Strohhütten. Hier trifft man auch heute noch das ursprünglich Afrika, mitten im modernen Südafrika. |
04.11.2002: Wir verlassen Nelspruit in Richtung Süden. Noch einmal statten wir Swaziland einen kurzen Besuch ab - dieses kleine Land mitten in Südafrika hat es uns angetan. Leider bleibt uns kaum Zeit auf dem Weg nach Durban: Wir wollen uns dort nicht die Stadt anschauen, sondern die Verschiffung des Autos nach Australien organisieren. Langsam aber sicher rückt das Ende unseres Afrika-Aufenthaltes immer näher! |
28.10.2002: Wir bleiben eine Woche in Nelspruit und verbringen etwas Zeit mit Angela, Hansjörgs Schwester. Wir relaxen, spielen Billard - und aktualisieren unsere Website! |
24.10.2002: Wir wollen sehen, wovon alle Touristen schwärmen! Drei Tage lang durchkreuzen wir von fünf Uhr morgens bis sechs Uhr Abends den Krüger Nationalpark, und schaffen es, an einem Tag die "Big Five" zu erspähen. Wir sehen sie zwar nicht alle, aber die Menge an Tieren die sich (laut der Zahlen) im Park aufhalten sind schon beeindruckend. Zum Beispiel gibt es etwa 10.000 große und kleine Elefanten hier! Und wenn Du noch mehr Tiere sehen willst, dann klicke hier. |
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