09.03.2003: Wir sind mal wieder richtig aktiv und brechen auf zum "Tongariro Crossing": Eine Tageswanderung hindurch zwischen den drei größten Vulkanen der Nordinsel: Mt. Ngauruhoe, Mt. Tongariro und Mt. Ruapehu. Der 17 km lange Track in dem die Berge etwa 800 Höhenmeter hinauf und 1200 Höhenmeter hinunter "bestiegen" werden ist einer der beliebtesten Wanderwege der Nordinsel. Wir hatten Glück und - entgegen der Ankündigungen der Meteorologen - die meiste Zeit schönes Wetter und konnten so die farbigen Krater und Kraterseen unter blauem Himmel genießen. |
04.03.2003: Noch eine andere wilde Küste erwartet uns: Die Region am Ostkap erwartet uns mit etwas weniger Regen, die Sonne blinzelt ab und zu durch die Wolken! Hier treffen wir auf wenig Touristen und kriegen dafür etwas ehr von der Kultur der Maori mit: durch viele kleine Dörfer bringt uns die 344 Kilometer lange Straße entlang der äußersten Ostküste der Nordinsel Neuseelands. In fast jedem finden wir eine reich verzierte Marae, ein traditionelles Versammlungshaus der Maori. Auch heute noch werden diese Häuser zu verschiedenen Anlässen genutzt, wenn sich die Gemeinde mit ihren Ahnen dort versammelt.
Und wir erreichen den östlichsten Punkt Neuseelands! Hier steht auch der östlichste Leuchtturm der Welt und wir machen uns um 6:00 Uhr auf den Weg um dort den Sonnenaufgang zu bewundern. Hier fängt der Tag wirklich an ... |
27.02.2003: Unsere erste Reiseetappe in Neuseeland bringt uns auf die Coromadel-Halbinsel. Die Reiseführer haben uns den Mund genauso wässrig gemacht wie verschiedene Reiseberichte von Bekannten: Die Küste der Halbinsel ist traumhaft, die Landschaft einmalig. Leider war bei uns hauptsächlich der Himmel wässrig - und die einzigartige Natur fiel ins Wasser.
Kurz nachdem wir Auckland verlassen haben, fängt es an zu regnen und hört auch für die nächsten drei Tage nicht mehr auf. Das Ergebnis ist grauer Himmel, Sichtweiten unter 100 Metern und graue Wiesen, graues Meer ... und am Ende noch überschwemmte Straßen die uns eine Zwangspause gönnen. |
23.02.2003: Wegen des schlechten Wetters wurde leider keines der Rennen zum "America's Cup" abgehalten während wir in Auckland waren, die Boote blieben im Schuppen. Aber wir können uns trotzdem die Zeit in dieser großen Stadt gut vertreiben! Das Museum ist eine Fundgrube für alle, die etwas über Neuseeland und seine Bevölkerung lernen wollen - wir wohnen unter anderem einer Vorführung der kulturellen Tänze der Maori bei.
Aber Auckland hat auch viele andere Gesichter - unter anderem auch wegen der vielfältigen Bevölkerung, die zum großen Teil aus asiatischen Ländern emigriert ist. Die Chinesen stellen zu unserem Vergnügen gerade ihre Landestypische Kunst vor: beleuchtete Eisskulpturen. |
20.02.2003: Wir sind im zehnten Land unserer Reise angekommen: Neuseeland hat uns heute willkommen geheißen. Der kurze Flug von Sydney nach Auckland hat uns zur besten Zeit hierher gebracht: Diese Tage wird hier der "America's Cup" ausgetragen und die Stadt kocht im Fieber dieses Segel-Rennens. |
16.02.2003: Wir statten der Hauptstadt Australiens einen Besuch ab. Im großen Australien wird Canberra leicht übersehen - wobei sie ihre eigenen Bundesstaat hat: Das "Australian Capital Territory (ACT)". Die Stadt wurde Anfang des 20. Jahrhunderts in einem Architektenwettbewerb geplant. Als sich die damals selbständigen einzelnen Staaten zu einem Land zusammenschlossen sollte eine neue Stadt Hauptstadt werden - die Bevorzugung einer der bestehenden großen Städte (Melbourne oder Sydney standen zur Wahl) hätte zu viel Missstimmung hervorgerufen. Natürlich ist diese Situation auch nicht wirklich Spannungsfrei - das ACT ist der kleinste Staat mit den wenigsten Einwohnern (und noch wesentlich weniger Steuerzahlern) und hat am meisten zu sagen ...
Seit 1927 ist Canberra nun die Hauptstadt die zur Zeit etwa 308.000 Einwohner zählt, die meisten davon arbeiten im Dienste der Regierung. Und seit 1988 steht das neue Parlamentsgebäude in dem die Regierung arbeitet - bestimmt eines der luxuriösesten Regierungsgebäuden die sich so finden! Und auch das Australische Nationalmuseum scheint nicht unter Geldmangel zu leiden: wir waren von der Architektur genauso begeistert wie von den herrlichen Ausstellungen! |