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Länderindex

15.09.2002:
Wir haben schon so viele Postkarten und Fotos davon gesehen: weiße Sandstrände, Palmen, blaues, kristallklares Wasser, Fischerdörfer. Und genau das haben wir am Malawi-See gefunden.
Er ist mit 24.000 km² Oberfläche der drittgrößte See Afrikas. Die Grenzen von Malawi, Tanzania und Mocambique verlaufen entlang seiner Ufern und mit einer tiefe von bis zu 700 Metern ist er einer der tiefsten Seen der Welt.
Wir fahren seine Küste mehr als 500 Kilometer entlang und genießen die Sandstrände und die liebenswerte Bevölkerung. Unglücklicherweise genießen wir auch zwei sehr stürmische Tage, sodass wir uns eher am Ozean als am Ufer eines Sees vermuten! Aber auch den Wind können wir genießen.

09.09.2002:
Nach vier Monaten im trockenen Afrika ist das Nyika Plateau im Norden Malawis eine Überraschung für uns! Die Staubstraße bringt uns höher und höher hinaus. Nach zwei Stunden Bergfahrt sind wir auf dem Plateau angekommen: Über 3.200 km² weit erstreckt sich die hügelige Ebene auf einer Höhe von über 2.100 Meter. Die Temperatur sinkt merklich auf unter 23°C (wir sind inzwischen an 30° gewöhnt!) und die Landschaft wandelt sich total. Vor uns sehen wir grüne Hügel, Bergwälder und überall kleine, bunte Blümchen. Wir denken wir sind plötzlich im Schottischen Hochland - bis wir die ersten Zebras, Elan- und Pferdeantilopen sehen. OK, wir sind doch noch in Afrika!

05.09.2002:
Unser erstes Ziel in Malawi ist Lilongwe. Seit 1975 ist diese lebendige Stadt mit 350 000 Einwohnern Hauptstadt des Landes. Für uns ist sie in erster Linie die Gelegenheit, das hier gelegene SOS-Kinderdorf - ein Hilfsprojekt in erster Linie für Waisenkinder - zu besuchen. Wir nehmen das "Medical Center" und das Dorf unter die Lupe und erkundigen uns über die Arbeit, die hier geleistet wird. Folge uns auf unserer Tour durch das Kinderdorf!

01.09.2002:
Heute haben wir die Grenze zwischen Zambia und Malawi passiert. Wir sind schon gespannt darauf, was uns das vierte Land auf unserer Reise bieten wird!

31.08.2002:
Grund für einige Routenänderungen in den letzten Tagen war ein Besuch in Katete. In der Nähe der kleinen Stadt befindet sich das Mkaika Chewa Headquarter - der Palast des Königs der Chewa - und dort findet alljährlich ein riesiges Fest zur Ehrung des Königs statt. Wir wollten uns das "Kulamba" als kulturellen Höhepunkt unserer Zambia-Reise natürlich nicht entgehen lassen: Hier ist die Sonderseite zu diesem Spektakel.

27.08.2002:
Natürlich fahren auch wir in den berühmten South Luangwa Nationalpark - "Ein Muss für jeden Zambia-Besucher", wie im Reiseführer nachzulesen ist. Wir lassen uns sogar vier Stunden am Abend durch den Park chauffieren, da wir hoffen auf einem "Night drive" besonders gut Leoparden und Löwen zu Gesicht zu bekommen. (Nach Sonnenuntergang darf kein privates Fahrzeug in den Park.) Leider waren wir nicht sehr erfolgreich: nachdem die Sonne weg war, hat sich als einziges nachtaktives Tier nur die Großfleckginsterkatze gezeigt ...
Aber da wir am nächsten Tag unser Entry-Permit noch voll ausgenutzt haben, konnten wir noch weitere zehn Stunden lang den 9.050 km² großen Park durchkreuzen. Viele Elefanten, Impalas, Zebras, Wasserböcke, Paviane, Meerkatzen und endemische Thornicroft's Giraffen kreuzten dabei unsere Wege, im Luangwa-Fluß konnten wir unzählige Flusspferde ausgiebig beobachten und auch so manches Krokodil erspähen. Wir konnten zwar nicht alle der 233 im Luangwa-Tal beheimateten Säugetierarten finden, aber auch schon die abwechslungsreiche Landschaft mit weiten Ebenen, hohen Bäumen und dichtem Busch ist schon sehr eindrucksvoll.


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